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Meine LEW – Ihr persönliches Kundenkonto

Das LEW Kundenkonto bietet Ihnen den bequemsten Weg zu unseren Services, wann und von wo – das bestimmen Sie! Mit wenigen Klicks Zählerstand übermitteln, Abschläge anpassen oder Rechnungen einsehen.

      Ladeeinrichtung

      Ladeeinrichtung
      Ladeeinrichtung

      Sie beabsichtigen, sich für Ihr Elektrofahrzeug eine Wallbox in Ihrer Garage oder an Ihrem Stellplatz zu installieren?

       

      Dann beachten Sie bei Ihrem Vorhaben bitte die Melde- und Genehmigungspflichten laut technischer Anschlussbedingungen (TAB). Diese sehen vor, dass Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge beim zuständigen Netzbetreiber anmelde- bzw. zustimmungspflichtig sind.

      Es gelten folgende Grenzen für Ladeeinrichtungen am Netzanschluss:

      Ladeeinrichtung anmeldepflichtig zustimmungspflichtig
      Summenbemessungsleistung ≤ 12 kVA  ja nein
      Summenbemessungsleistung  > 12 kVA ja ja

      Beispiel 1:

      Wird zu einer am Netzanschluss vorhandenen Ladeeinrichtung mit 11 kVA eine weitere mit 11 kVA installiert, beträgt die Summenbemessungsleistung 22 kVA.

      Die zweite Ladeeinrichtung ist anmelde- und zustimmungspflichtig.

       

      Beispiel 2:

      Wird zu einer am Netzanschluss vorhandenen Ladeeinrichtung mit 11 kVA eine weitere mit 11 kVA installiert und durch ein Leistungsmanagement auf eine maximale Netzentnahmeleistung von insgesamt 11 kVA begrenzt, beträgt die Summenbemessungsleistung der beiden Ladeeinrichtungen 11 kVA.

      Die zweite Ladeeinrichtung ist nur anmeldepflichtig.

      Bitte beachten Sie, wenn die Summe der max. Netzentnahmeleistung von Ladeeinrichtungen am Netzanschluss größer 100kW ist, gelten gemäß unserer TAB weitere Anforderungen.


      Anmeldung einer Ladeeinrichtung

      Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge jeder Größe sind anmeldepflichtig. Die Anmeldung einer fest installierten Ladeeinrichtung erfolgt in der Regel über eine Elektrofachfirma. Diese überprüft Ihre elektrische Anlage auf die aktuell gültigen Vorschriften und meldet den Leistungszugang über unser IT-Portal für Elektrofachfirmen an.

      Sie wollen einen KfW–Zuschuss und benötigen unsere Vorgaben zur Steuerung von Ladeeinrichtungen?

      Mobile Ladeeinrichtungen

      Sie haben eine mobile Ladeeinrichtung für Ihr Elektrofahrzeug, die am Netzanschluss regelmäßig verwendet wird? Unter folgenden Voraussetzungen können Sie die mobile Ladeeinrichtung direkt auch ohne Elektrofachbetrieb bei uns anmelden:

       

      • die Ladeeinrichtung wird über den bestehenden Zähler abgerechnet. Ein Umbau der Zähleranlage ist nicht notwendig.

      • die zusätzlich erforderliche Leistung ist über den bestehenden Netzanschluss, sowie die vorhandene Zähleranlage und die installierte Steckverbindung möglich.

      • Ihre elektrische Installation ist auf dem aktuellen Stand (speziell im Hinblick auf die Ladeeinrichtung).

      • Die Ladeeinrichtung muss über eine DC-Fehler-Erkennung verfügen.


      Dann verwenden Sie bitte das Datenblatt Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge und senden es per E-Mail unter Angabe der Zählernummer (an der die Ladeeinrichtung angeschlossen wird) direkt an Netzanschluss@lew-verteilnetz.de. (Hinweis: Sie dürfen in diesem Fall im Unterschriftenfeld vom Elektrofachbetrieb unterschreiben).

       

      Nach interner Prüfung erhalten Sie ein Bestätigungsschreiben bzw. einen Netzanschlussvertrag. 

       

      Kostentragung:

      Vom Netzbetreiber können für die angeforderte Leistungserhöhung am Netzanschluss noch Kosten in Rechnung gestellt werden.

       

      1. Wenn die vertragliche Gesamtleistung am Niederspannungs-Netzanschluss die 30 kW Freigrenze überschreitet, ist der sogenannte Baukostenzuschuss zu entrichten.
      2. Bei Leistungserhöhungen können weitere Kosten für eine Netzanschlussverstärkung anfallen.

       

      Bei Einfamilienhäusern ohne leistungsintensive Verbrauchsgeräte ist die Einhaltung einer Gesamtleistung bis 30 kW mit einer 11 kVA Ladeeinrichtung normalerweise möglich und es fallen dann vom Netzbetreiber auch keine zusätzlichen Kosten an.
      Die konkrete Ermittlung erfolgt auf Grundlage der Anmeldung durch den Elektrofachbetrieb.

       

      Durch den Einsatz eines kundeneigenen Leistungsmanagements kann die Gesamtleistung der Ladeeinrichtungen intelligent auf einen definierten Leistungswert begrenzt werden. D.h. ein internes Leistungsmanagement reduziert den Baukostenzuschuss und die eventuell anfallenden Kosten für eine Netzanschlussverstärkung teilweise oder vollständig.

      Steuerbarkeit auf Kundenwunsch

      Die Ladeeinrichtung wird in den meisten Fällen „ungesteuert“ über den bestehenden Haushaltszähler versorgt.

       

      Auf Kundenwunsch ist es möglich, wie auch bei anderen steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (z.B. Wärmepumpe) ein vermindertes Netzentgelt in Anspruch zu nehmen.


      Wenn bereits eine steuerbare Verbrauchseinrichtung vorhanden ist, kann die auf Kundenwunsch steuerbare Ladeeinrichtung über den vorhandenen „Wärmepumpen – Zähler“ versorgt werden. Diesem Messkonzept muss jedoch auch Ihr Stromlieferant zustimmen. Alternativ muss die Energie der Ladeeinrichtung über einen separaten Zähler erfasst werden. 

       

      Wir als Netzbetreiber dürfen dann die Ladeeinrichtung im Bedarfsfall temporär abschalten (netzdienliche Steuerung nach §14a EnWG). Hierfür stellen wir ein zusätzliches Steuersignal für die Ladeeinrichtung zur Verfügung.

       

      Ihre Elektrofachfirma kümmert sich um die Beantragung und Anbindung des Steuersignals zur Ladeeinrichtung. Ob die technischen Voraussetzungen Ihrer Anlage dafür geeignet sind, muss in jedem Fall Ihre Elektrofachfirma prüfen.

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