Ersatzneubau 110-kV-Leitung Dietmannsried - Obergünzburg

Projektbeschreibung 

Ziel des Projekts ist der Ersatzneubau einer Hochspannungsfreileitung zwischen Dietmannsried und dem Umspannwerk Obergünzburg. Der Neubau des rund 10 Kilometer langen Leitungsabschnittes wird innerhalb der bestehenden Trasse umgesetzt. Insgesamt werden 38 bestehende Masten abgebaut und 33 neue Masten errichtet. Das Projekt ist Teil der Erneuerung der 110-kV-Leitung zwischen Krugzell und Ruderatshofen.

Der Neubau der Masten Nr. 8 bis 11 südöstlich von Dietmannsried in Richtung Überbach wird in Abstimmung mit der Regierung von Schwaben vorgezogen und im Anzeigeverfahren umgesetzt. Hintergrund ist der geplante Kreisverkehr an der Heisinger Straße in Dietmannsried

Projektbegründung

Die bestehende Hochspannungsleitung wurde 1957 errichtet und muss erneuert werden. Zudem soll im Hinblick auf die wachsende Einspeisung von Sonnen- und Windenergie die Übertragungskapazität erhöht werden. Der Leitungsabschnitt ist Teil einer wichtigen Ost-West-Verbindung im regionalen Verteilnetz. Darüber hinaus wird die Versorgungszuverlässigkeit für die Kunden in der Region Ostallgäu erhöht.

Projektstatus

Die Planfeststellung für den Abschnitt zwischen Überbach und Obergünzburg läuft. Die Beteiligung begann am 06.02.2017 und endete am 06.03.2017.

Für den Abschnitt von Überbach bis Obergünzburg wurde nach Einwendungen von Betroffenen eine Planänderung (Tektur) bei der Regierung von Schwaben beantragt. Die Planunterlagen (Tektur Juni 2017) waren bis zum Erörterungstermin bereitgestellt.

Zeitplan

Baubeginn: nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens. Ein Mast wurde bereits beim Kreisverkehr Dietmannsried errichtet.

Übersichtspläne

Übersichtsplan Dietmannsried-Überbach.pdf (PDF - 417 KB)
Übersichtsplan Überbach-Obergünzburg.pdf (PDF - 486 KB)

 

Stefan Huggenberger Projektleiter LEW Verteilnetz E-Mail an Stefan Huggenberger

 

 

 

 

 

 

Wir weisen darauf hin, dass nur die offiziell in den vom Vorhaben betroffenen Gemeinden ausgelegten Papierunterlagen und die in der dazu gehörenden ortsüblichen Bekanntmachung enthaltenen Angaben für das Verfahren rechtlich verbindlich sind. Die Bereitstellung der Unterlagen erfolgt auf der Basis von Artikel 27a Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz. Sie beginnt mit der offiziellen Auslegung der Unterlagen in den jeweils zuständigen Gemeinden. Die Unterlagen bleiben mindestens bis zum Ende der Einwendungsfrist, in der Regel aber bis zum Abschluss des Anhörungsverfahrens im Internet verfügbar. Die Auslegungszeiten- und orte, sowie die für das jeweilige Anhörungsverfahren geltenden Einwendungsfristen und alle sonst für das Verfahren wichtigen Informationen werden nach den Verfahrensvorschriften ortsüblich bekannt gemacht. Der Inhalt der Bekanntmachung wird ebenfalls im Internet veröffentlicht.