Ersatzneubau 110-kV-Leitung Pforzen - Kaufbeuren

Projektbeschreibung

Die 110-kV-Freileitung vom Umspannwerk Irsingen bis zum Punkt Ruderatshofen wurde im Jahre 1966 errichtet und ist am Ende ihrer mit wirtschaftlichen Mitteln zu erhaltenden Lebensdauer angelangt. Im Rahmen ihrer Erneuerung bzw. Sanierung wurden bereits Teilabschnitte im Bereich Kaufbeuren und Irsingen erfolgreich umgesetzt.

Der Abschnitt zwischen dem Mast Nr. 36 bei Pforzen und dem Mast 47 bei Kaufbeuren soll in enger Anlehnung an die bisherige Trassenführung standortgleich bzw. standortnah ersetzt werden. Im Bereich des Umspannwerkes Leinau, das sich auch in diesem Erneuerungsabschnitt befindet, soll eine leicht optimierte Trassenführung erfolgen, so dass ein Maststandort eingespart werden kann. Es werden insgesamt 11 neue Masten auf einer Länge von 3,8 Kilometern errichtet. Ein Mast im Gewerbegebiet „Untere Au“ in Kaufbeuren wurde bereits im Oktober 2016 neu errichtet und ist von den Planungen ausgenommen.

Projektbegründung

Der Leitungsabschnitt ist Teil einer wichtigen Verbindung im regionalen Verteilnetz. Die Hochspannungsfreileitung wurde bereits vor mehr als 50 Jahren errichtet und muss nun erneuert werden, um dauerhaft eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten.

Projektumsetzung

Bereits vor Beginn des behördlichen Genehmigungsverfahrens hat LVN die von Maststandorten betroffenen Grundstückseigentümer und die Bürgermeister entlang der geplanten Strecke informiert. In persönlichen Gesprächen stellte LVN den aktuellen Planungsstand vor und nahm Hinweise für konkrete Maststandorte auf.

Projektstatus

Das Planfeststellungsverfahren läuft. 

Baubeginn

Der Baubeginn ist derzeit für 2019 geplant.  

Unterlagen

 

Stefan Huggenberger Projektleiter LEW Verteilnetz E-Mail an Stefan Huggenberger

 

 

 

 

 

 

Wir weisen darauf hin, dass nur die offiziell in den vom Vorhaben betroffenen Gemeinden ausgelegten Papierunterlagen und die in der dazu gehörenden ortsüblichen Bekanntmachung enthaltenen Angaben für das Verfahren rechtlich verbindlich sind. Die Bereitstellung der Unterlagen erfolgt auf der Basis von Artikel 27a Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz. Sie beginnt mit der offiziellen Auslegung der Unterlagen in den jeweils zuständigen Gemeinden. Die Unterlagen bleiben mindestens bis zum Ende der Einwendungsfrist, in der Regel aber bis zum Abschluss des Anhörungsverfahrens im Internet verfügbar. Die Auslegungszeiten- und orte, sowie die für das jeweilige Anhörungsverfahren geltenden Einwendungsfristen und alle sonst für das Verfahren wichtigen Informationen werden nach den Verfahrensvorschriften ortsüblich bekannt gemacht. Der Inhalt der Bekanntmachung wird ebenfalls im Internet veröffentlicht.