Konzessionsabgabe - Schwachlastzeit

Die Höhe der Konzessionsabgabe wird - unter Beachtung der gültigen Konzessionsabgabenverordnung (KAV) - mit der jeweiligen Kommune vereinbart und vom Verteilnetzbetreiber dementsprechend an die Kommune abgeführt.

Wird durch den Lieferanten ein Tarifkunde im Sinne der Konzessionsabgabenverordnung (§ 1 Abs. 3 ) im Rahmen eines Schwachlasttarifs oder der dem Schwachlasttarif entsprechenden Zone eines zeitvariablen Tarifs (Schwachlaststrom) beliefert und ist hierfür mit der Gemeinde bzw. den Landkreisen kein geringerer Betrag vereinbart wird der Netzbetreiber mit dem Netzentgelt für Entnahmen in der Schwachlastzeit (NT Zeit) nur den nach § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Konzessionsabgabenverordnung maximal zulässigen Höchstbetrag an Konzessionsabgabe fordern. D.h. grundsätzlich gelten 0,61 ct/kWh für Entnahmen in der Schwachlastzeit, es sei denn, die jeweilige Kommune legt einen geringeren Betrag fest.

Voraussetzung neben der GPKE-konformen Meldung durch den Lieferanten ist, dass an der betreffenden Entnahmestelle der Schwachlast-Verbrauch gemäß der ausgewiesenen Schwachlastzeit (NT) des Verteilnetzbetreibers gesondert gemessen wird. Eine rechnerische Ermittlung der Schwachlastmenge, sowie eine rückwirkende Verrechnung ist ausgeschlossen.

Für das Netzgebiet der LEW Verteilnetz GmbH gilt folgende Schwachlastzeit: täglich von 23 Uhr bis 5 Uhr

In der restlichen Zeit handelt es sich nach KAV § 2 Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 b nicht um einen als Schwachlaststrom gelieferten Strom (HT-Zeit)

 

  

 

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