Die bestehende Hochspannungsleitung muss altersbedingt erneuert werden. Sie erfüllt nicht die Anforderungen an Wind- und Schneelasten, die heute an Leitungen gestellt werden. Zudem soll im Hinblick auf die wachsende Einspeisung von Sonnen- und Windenergie die Übertragungskapazität erhöht werden. Mit diesen Maßnahmen stärkt LVN die Versorgungssicherheit der Region und stellt sicher, dass das regionale Stromnetz die weiter wachsenden Mengen von Strom aus erneuerbaren Energien aufnehmen und verteilen kann.
Projektbeschreibung
Ziel des Projekts ist die Erneuerung eines knapp 11 Kilometer langen Abschnitts zwischen der Lechstaustufe 22 und dem Umspannwerk in Oberottmarshausen.
Im Rahmen der Erneuerung muss LVN die Übertragungskapazität der Leitung deutlich erhöhen. Das bedeutet, dass LVN neue Leiterseile mit einer höheren Übertragungskapazität installieren und die Leitung von einer Doppel- zu einer Vierfachleitung erweitern wird. Die Masten werden deshalb insgesamt höher und breiter, um die beiden zusätzlichen Systeme tragen zu können. Zwischen Unterbergen und Oberottmarshausen findet lediglich eine Um- / Zubeseilung statt. Die Masten bleiben bestehen.
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