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      110-kV-Leitung Schongau-Merching

      Erneuerung der Hochspannungsleitung

      110-kV-Leitung Schongau-Merching
      110-kV-Leitung Schongau-Merching

      Projektbeschreibung und -begründung

      Die 110-kV-Hochspannungsleitung zwischen Schongau und Merching (auch: Lechleitung) wurde in den 1940er Jahren errichtet. Sie ist eine der zentralen Nord-Süd-Verbindungen im regionalen Verteilnetz und spielt für die Stromversorgung der Region sowie für den Transport von Strom aus erneuerbaren Energien eine entscheidende Rolle. Mittlerweile sind die vorhandenen Masten und Leiterseile am Ende ihrer technischen und wirtschaftlichen Lebensdauer angelangt. Sie soll sie voraussichtlich bis 2030 abschnittsweise erneuert werden, um eine dauerhaft sichere Stromversorgung zu gewährleisten und die notwendigen Transportkapazitäten für Strom aus erneuerbaren Energien zu gewährleisten.

      Projektumsetzung

      Die Lechleitung ist rund 70 Kilometer lang und wird nach derzeitigem Planungsstand in zwölf Leitungsabschnitten (inkl. Unterabschnitten) erneuert. Diese sind:

       

      Abschnitt 1: Schongau

      Abschnitt 2: Schongau-Kinsau

      Abschnitt 3: Kinsau-Epfach

      Abschnitt 4: Epfach-Dornstetten

      Abschnitt 5: Seestall-Landsberg

      Abschnitt 6: Landsberg

      Abschnitt 7: Landsberg-Kaufering

      Abschnitt 8: Kaufering

      Abschnitt 9: Kaufering-Scheuring

      Abschnitt 10: Scheuring,

      Abschnitt 11: Scheuring-Unterbergen

      Abschnitt 12: Unterbergen-Merching

       

      Geplant ist, die vorhandenen Strommasten zum Großteil in bestehender Trasse durch neue, dem aktuellen Stand der Technik entsprechende Freileitungsmasten zu ersetzen. In der Detailplanung versucht LVN, Maststandorte gemeinsam mit Grundstückseigentümern, Kommunen und Anliegern innerhalb des Trassenbereichs zu optimieren. Die Leitung soll weiter auf der 110-kV-Spannungsebene betrieben werden. Die Übertragungskapazität wird jedoch insgesamt erhöht, um die Leitung fit zu machen für die künftigen Anforderungen an die gestiegene Einspeisung von erneuerbaren Energien.

       

      Bereits vor Beginn des behördlichen Genehmigungsverfahrens informiert LVN die von Maststandorten betroffenen Gemeinden sowie Grundstückseigentümer entlang der geplanten Strecke. Die Erneuerung der Leitungsabschnitte erfolgt aus Gründen der Versorgungssicherheit überwiegend nacheinander. Der Projektstatus und der Baubeginn werden somit für jeden Abschnitt unterschiedlich sein.

       

      Die Leitungserneuerung wird mit dem Abschnitt 6 bei Landsberg beginnen, für den derzeit ein Planfeststellungsverfahren läuft. Im Anschluss soll die Leitung zunächst beginnend mit den südlichen Abschnitten 1, 2 und 3 erneuert werden. Hierfür laufen derzeit Vorplanungen. Die Planungen für die weiteren Abschnitte befinden sich derzeit im Entwurfsstadium und werden nach und nach konkretisiert.

      (Stand Juli 2021)

       

       

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