Pilotprojekt LINDA

Projektbeschreibung

Im Forschungsvorhaben LINDA untersucht die LEW Verteilnetz GmbH (LVN) gemeinsam mit verschiedenen Partnern, wie sich im Falle eines Stromausfalls die lokale Stromversorgung in der Gemeinde Niederschönenfeld mit erneuerbaren Energien wiederaufbauen lässt. Ziel des Vorhabens ist es, Wege zu finden, um Feldheim und gegebenenfalls auch weitere Gemeinden bei Stromausfall schnell wieder mit Strom aus dem Wasserkraftwerk und den anderen Energieanlagen vor Ort versorgen zu können.

In diesem Zusammenhang hat LVN gemeinsam mit ihren Partnern zwei Feldversuche im Netzbezirk Feldheim durchgeführt. Beim ersten Versuch im Herbst 2016 hat das Projektteam zwischen dem Wasserkraftwerk Feldheim und einer Biogasanlage im Ort ein funktionsfähiges Inselnetz aufgebaut. Beim zweiten Feldversuch im Frühjahr 2017 wurde der Inselnetzbetrieb auf fast alle Ortsnetzstationen in Niederschönenfeld und Feldheim ausgeweitet. Neben dem Wasserkraftwerk Feldheim speisten dabei auch die Photovoltaikanlagen im Ort in das Inselnetz ein. Derzeit werten die Projektpartner die umfangreichen Daten aus, die während des zweiten Feldversuchs gewonnen wurden.

Hintergrund

Das Pilotprojekt in Feldheim und Niederschönenfeld dient als Ergänzung zu den bestehenden Strategien der Übertragungsnetzbetreiber auf nationaler Ebene, die Versorgung im Falle eines Stromausfalls sicherzustellen. LVN führt LINDA gemeinsam mit sieben Kooperationspartner aus Wirtschaft und Wissenschaft durch, darunter auch die Hochschule Augsburg und die Technische Universität München. Das Projekt leistet einen Beitrag zur lokalen und regionalen Versorgungssicherheit. 

LINDA wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Weitere Informationen

Flyer Pilotprojekt LINDA (PDF - 2,8 MB)
Pressetext Feldversuch 2 (PDF - 49 KB)

  

Film über das Projekt