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      Fernsteuerung

      Zentrale Möglichkeit der Abschaltung und Leistungsregelung

      Fernsteuerung
      Fernsteuerung

      Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht vor, dass Betreiber von Photovoltaikanlagen und Betreiber von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen ihre Erzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 kW mit einer technischen Einrichtung (Fernsteuerung) ausstatten müssen. Somit wird gewährleistet, dass der Netzbetreiber jederzeit die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren oder die Ist-Einspeisung abrufen kann.

       

      Kosten für die Fernsteuerung

      Die Kosten für Kauf und Einbau über einen Elektroinstallationsbetrieb tragen die Anlagenbetreiber. Alternativ können sie bei Anlagen bis 30 kW Ihre Anlagen auf 70 % der Einspeiseleistung begrenzen. Diese Lösung ist für kleinere Anlagen empfehlenswert, da nur in den sonnenreichen Mittagsstunden die maximale Einspeiseleistung erreicht wird. Dies bedeutet, dass Betreiber die Kosten für die Fernsteuerung einsparen und stattdessen auf einen geringen Anteil der Vergütung verzichten.

      Fernsteuerungspflicht

      Leistung Technische Vorgaben
      0-30 kW (p)

      70 % Leistungsbegrenzung oder Fernsteuerung

      30-100 kW Fernsteuerung

      Größer 100 kW

       

      Netzebene Mittelspannung

      Fernsteuerung mit IST-Wertübertragung

      Fernsteuerung mit IST-Wertübertragung und weiteren notwendigen Übertragungswerten

      Als Netzbetreiber gehen wir davon aus, dass die Kommunikation für die Reduzierung der Einspeiseleistung gemäß § 14 EEG sowie die Ansteuerung schaltbarer Lasten gemäß § 14 a EnWG über die Steuerbox des Gateways am Zählerplatz erfolgt. Die Datenverbindung zwischen Erzeugungsanlage und Steuerbox/Gateway am Zählerplatz muss durch den Kunden sichergestellt oder vorbereitet werden (z. B. Datenkabel oder Leerrohrverbindung).

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